Karottensaft selber machen

Karottensaft einfach selber machen.
Karottensaft einfach selber machen.

Karottensaft kann man kaufen (es gibt gekauften Saft auch in Bio Qualität) oder man kann diesen leckeren und gesunden Saft auch ganz einfach selber machen. Um Karottensaft selber zu machen, benötigt man entweder einen Entsafter (damit geht es deutlich einfacher) oder einen Mixer bzw. eine Küchenmaschine. Zwar ist die eigene Herstellung von Karottensaft auch mit dem Mixer möglich und es ist nicht wirklich schwierig, aber da der Saft nach dem Mixen noch abgeseiht werden muss und Zeit zum abkühlen haben sollte, ist die Methode mit dem Entsafter der mit dem Mixer vorzuziehen. Vor allem, wenn man den Karottensaft eben sofort trinken möchte. Wobei dieser so hergestellte Saft durchaus lecker ist, gerade, wenn er warm ist. Dann hat der Möhrensaft allerdings mehr Ähnlichkeiten mit einer nahrhaften Karottenbrühe.

Karottensaft selber machen – zwei Möglichkeiten:

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Karottensaft selbst zuzubereiten. Es gibt die deutlich einfachere und schnellere Methode mit Entsafter und eben die ohne Entsafter.

  • Karottensaft mit dem Mixer machen. Klassisch macht man den Karottensaft mit einem Entsafter selber. Meiner Erfahrung nach ist das die einfachste und schnellste Methode Möhrensaft selbst herzustellen. Wer allerdings (noch) keinen Entsafter hat, kann mit einem Mixer (Alternativ würde es auch mit einer Küchenmaschine funktionieren) diesen gesunden Saft herstellen. Für einen Geschmackstest ist die Herstellungsart in Ordnung. Vorteile. Nachteile. Anleitung. Karottensaft selber machen ohne Entsafter.
  • Karottensaft Entsafter. Klassisch macht man den Karottensaft mit einem Entsafter selber. Meiner Erfahrung nach ist das die einfachste und schnellste Methode Möhrensaft selbst herzustellen. Wer allerdings (noch) keinen Entsafter hat, kann mit einem Mixer (Alternativ würde es auch mit einer Küchenmaschine funktionieren) diesen gesunden Saft herstellen. Für einen Geschmackstest ist die Herstellungsart in Ordnung.

Welche Karotten für den Saft nehmen

Ich bin da sehr pragmatisch: Ich nehme das, was im Laden da ist und mich bei einem Kilogramm Karotten pro Tag (ja, ich trinke meinen Karottensaft jeden Tag) nicht in den finanziellen Ruin treibt. Wenn ich Biokarotten bekomme, dann weiche ich natürlich auf diese aus, ansonsten bleiben mir meist nur die Winterkarotten, die aber immerhin den Vorteil haben, dass diese eine gewisse Länge und Dicke haben und ich meist nur ca. acht Stück davon Schälen und putzen muss, um mir ca. einen halben Liter Karottensaft selbst zu machen. Meinen Möhrensaft reichere ich dann noch mit Ingwer, Leinöl und Orangensaft an.

Karottensaft ist gesund

Karottensaft ist ein leckerer Gemüsesaft. Er hat nicht nur wenig Kalorien, der Saft ist zudem auch noch äußerst gesund. Neben Vitamin A, Provitamine und viel Eisen enthält Karottensaft auch noch andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die uns und unserem Körper nur gut tun. Und auch unsere Haut profitiert davon, weswegen Karottensaft zum Beispiel auch als Hausmittel empfohlen wird, um Augenringen vorzubeugen.

Karottensaft

  • Reinigt die Leber.
  • Fördert die Verdauung.
  • Gut für die Wundheilung.
  • Der Saft verbessert das Hautbild.
  • Schützt vor Falten (und hält damit jung).
  • Für gesunde Augen.
  • Sorgt für ein gesundes Herzkreislaufsystem und ist hilfreich bei Bluthochdruck.
  • Für einen gesunden Mund (Speichelproduktion).
  • Reguliert den Blutzuckerspiegel.

Inhaltsstoffe und Vitamine Karotten

Karotten auf dem MarktZum einen kann man Karottensaft natürlich pur genießen (wobei auch in diesem Fall ein zwei Tropfen hochwertiges Öl Pflicht sind, da Vitamin A fettlöslich ist) oder man reichert ihn mit weiteren leckeren Zutaten an, die ebenfalls wieder gesunde Inhaltsstoffe haben. Mein Lieblingsrezept kombiniert zum Beispiel Karottensaft mit einem guten Schuss frisch gepressten Orangensaft (Karotten haben nicht so viel Vitamin C, das bekommt man dann über den Orangensaft), etwas Ingwer und einen Teelöffel Leinöl. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, Karotten bzw. den Saft aus ihnen zu mixen. Auch mit Apfelsaft harmoniert Karottensaft wunderbar. Und zum abrunden kann man auch Kurkuma verwenden. Oder sogar Honig, wobei Karottensaft selbst bereits eine gewisse Süße hat. Karottensaft Rezepte zum nachmixen.

Tabelle Vitamine und Nährwerte Karotte

Vitamine Karotte. Karotten sind äuerst gesund, vor allem ihr hoher Gehalt an Beta-Carotin, eine Vorstufe zum Vitamin A, macht sie so gesund.

Vitamin Das ist drin Unser Tagesbedarf Prozent
Vitamin A 1574.00 µg 800 µg ca. 200 Prozent
Bedeutet: In der Karotte sind 1574 μg (Mikrogramm) Vitamin A enthalten. Unser Tagesbedarf wären 800 Mikrogramm. Damit decken 100 Gramm Karotten 200 Prozent unseres Tagesbedarfs an Vitamin A. Bzw. 50 Gramm Karotten reichen aus, um unseren Tagesbedarf an diesem Vitamin zu decken.
Retinol 800 µg
Beta-Carotin 7794.00 µg 800 µg
Provitamin A, Vorstufe von Vitamin A
Vitamin B1 69,00 µg 1400 µg 5 %
Vitamin B2 53,00 µg 1600 µg 3,3 %
Vitamin B3 580,00 µg 18000 µg 3,2 %
Vitamin B5 270,00 µg 6000 µg 4,5 %
Vitamin B6 93,00 µg 2000 µg 4,7 %
Vitamin B7 5,00 µg 100 µg 5 %
Vitamin B9 8,00 µg 400 µg 2 %
Folsäure (gesamt) 12,00 µg
Folsäure (freie) 7,00 µg
Vitamin B12 0,00 µg 3 µg
Vitamin C 7,00 mg 100 mg 7 %
Vitamin D 0,00 µg 5 bis 10 µg
Vitamin E 465,00 µg 12000 µg 3,9
Vitamin K 47,00 µg 70 µg 67,14
(Werte gerundet)

Karotten (und damit auch Karottensaft) enthalten weder Vitamin B12 noch Vitamin D.

Allerdings enthalten Karotten noch einige wichtige Mineralstoffe (wie Kalium, Magnesium oder auch Calcium) und Spurenelemente (Eisen, Kupfer etc.). Es gelingt zwar nich tmit 100 Gramm Karotten oder 100 ml Karottensaft den Tagesbedarf an Mineralstoffen oder Spurenelementen zu decken, ein Glas Saft kann aber viel dazu beitragen, seinen Tagesbedarf an wichtigen Nährstoffen zu decken.

Mineralstoffe Das ist drin Unser Tagesbedarf
Calcium 41 mg 1000 mg
Chlorid 61 mg 830 mg
Kalium 290 mg 2000 mg
Magnesium 18 mg 300 mg
Natrium 60 mg 550 mg
Phosphor 35 mg 800 mg
Schwefel 7 mg
Spurenelemente Das ist drin Unser Tagesbedarf
Eisen 2,1 mg 10-15 mg
Fluorid 27,00 µg 3,5 mg
Jodid 15,00 µg 150 µg
Kupfer 52 µg 1500 µg
Mangan 0,21 mg 3,5 mg
Zink 0,64 mg 15 mg

Schon 50 Gramm Karotten kann den Tagesbedarf an Vitamin A decken.

Gerade bei der Ernährung von Kleinst- und Kleinkindern aber auch in der Diätküche hat die Karotte eine hohe Bedeutung. Eben weil Karotten (und damit auch Karottensaft) wegen so einen hohen Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen haben sind sie förderlich für die Blut- und Zahnbildung und auch für die Förderung der natürlichen Widerstandskraft gegen Krankheiten.

Karottensaft gut für den Magen

Karottensaft wirkt regulierend auf die Magensaftabsonderung. Der regelmäßige Genuss schützt zudem auch vor Verstopfungen und auch vor verschiedenen Magen-Darm-Erkrankungen. Da selbst der Saft noch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen hat, unterstützt Möhrensaft auch die Verdauung.

Kalorien Karotte

Die Karotte überzeugt auch bei ihrem Kaloriengehalt. Gerade einmal 26 Kalorien pro 100 Gramm bringt die rohe Karotte mit sich. Damit ist auch Karottensaft recht Kalorienarm – dafür, dass er so viele Nährstoffe und Vitamine hat.

Karotten nicht nur als Saft genießen

Karotten sind sehr gesund. Natürlich kann man Karotten auch als Rohkost genießen, allerdings ist das natürlich doch sehr viel Kauarbeit (was aber durchaus gut für die Zähne sein kann). Aber Karotten schmecken nicht nur roh und als Saft, man kann auch leckere Beilagen aus ihnen zaubern oder auch wirklich leckere Suppen mit ihnen Kochen. Wer Karotten aber am liebsten als Saft genießt, sollte kein schlechtes Gewissen haben. Die wertvollen Vitamine aus der Karotte werden von unserem Körper am besten aufgenommen, wenn das Gemüse bereits zerkleinert ist. So sind geraspelte Karotten für uns besser verwertbar als zum Beispiel Karottenstifte. Und im Karottensaft selbst sind eigentlich alle wertvollen Inhaltsstoffe aus der Karotte enthalten.

Die Karotte hat viele Namen

Karottensaft - selbst gemacht besonders lecker.Die Karotte ist bei uns unter vielen Namen bekannt. In Norddeutschland (vorallem in Hamburg) wird sie zum Beispiel schlicht als Wurzel bezeichnet (was mich durchaus schon in Verlegenheit gebracht hat), in anderen Gegenden ist es die Möhre oder die Mohrrübe (daher auch die Bezeichnugn Möhrensaft). Und die Karotte hat nicht nur viele Namen, es gibt auch verschiedene Sorten von Karotten bei uns zu kaufen. Von den zarten Frühlingskarotten, die noch mit Grün am Ende im Laden als Bund verkauft werden, bis hin zur Winterkarotte, die sich eben auch gut zum Einlagern eignet, aber auch im Kühlschrank einige Tage gut durchhält.

In anderen Sprachen:

Im Englischen kann man die Karotte in carrot noch wiedererkennen. Aber beim Spanischen zanahoria schließt man nicht unbedingt auf die Mohrrübe. Im Niederländischen heißt sie dann auch wortel, im Italienischen wieder carota.

Täglich ein Glas Karottensaft

Karottensaft kann mit zahlreichen positiven Eigenschaften für unsere Gesundheit aufwarten. Er ist gut für unsere Augen, gut für die Verdauung, hilft unser Immunsystem zu stärken und hilft sogar gegen Falten und schützt unsere Haut. Karotten sind zudem auch gut für ein gesundes Herzkreislaufsystem, denn sie helfen bei Bluthochdruck und ihr hoher Gehalt an Kalium hilft, die Blutgefäße zu entspannen und damit auch die Blutzirkulation zu erhöhen. Wenn möglich sollte man sich also täglich ein Glas Karottensaft, am besten selbst gemachten aus Biomöhren, gönnen.

Karottensaft mit Entsafter

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Ich nutze zum herstellen von Karottensaft am liebsten einen Entsafter und zwar meinen von Philips. Um Möhrensaft herzustellen reicht ein mittelgroßes Gerät durchaus aus.

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